14. Mai 2026,16:30 Uhr Podiumsgespräch mit Mouhanad Khorchide auf dem Katholikentag in Würzburg
Bei der Veranstaltung „Das Dokument von Abu Dhabi. Ein Meilenstein und seine politisch-religiösen Folgen“ im Rahmen des diesjährigen Katholikentages spricht Prof. Dr. Mouhanad Khorchide mit Vertreterinnen und Vertretern des Christentums und des Judentums über die Erklärung von 2019, die als wichtiger Impuls im Verhältnis der Kirche mit dem Islam gilt.
Teilnehmende:
Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Direktor des Zentrums für Islamische Theologie, Münster
Prof. Dr. Anja Middelbeck-Varwick, Religionswissenschaftlerin, ZdK-Mitglied, Frankfurt/Main
Prof. Dr. Frederek Musall, Judaist, Würzburg
Nathanael Willi, Abraham Accords Institute, Berlin Gesprächsleitung:
Dr. Nora Kalbarczyk, Generalsekretärin des Kath. Akademischen Austauschdienstes, ZdK-Mitglied, Bonn
Im Rahmen der Reihe Monday Lectures der Universität Erfurt spricht Prof. Dr. Mouhanad Khorchide am 18. Mai 2026 zum Thema „Ohne Judentum kein Islam“.
Der Vortrag widmet sich den engen historischen, theologischen und spirituellen Verflechtungen zwischen Judentum und Islam und beleuchtet die Bedeutung jüdischer Traditionen für die Entstehung und Entwicklung islamischen Denkens.
Ort:
Universität Erfurt
Forschungsbau „Weltbeziehungen“
Max-Weber-Allee 3
99089 Erfurt
Veranstalter:
Universität Erfurt in Kooperation mit dem Katholischen Forum im Land Thüringen
„Ein Muslim auf dem Jakobsweg “ – Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide
20. Mai 2026, 19 Uhr | Ort: Kirche St. Agnes, Brüderstraße 45, 59065 Hamm
Am 20. Mai 2026 ist Mouhanad Khorchide auf Einladung der Kath. Erwachsenen- und Familienbildung Südwestwalen zu Gast in Hamm. In seinem Vortrag „Ein Muslim auf dem Jakobsweg“ berichtet er von persönlichen Erfahrungen und spirituellen Einsichten auf einer der bekanntesten Pilgerrouten Europas.
Dabei eröffnet er neue Perspektiven auf interreligiösen Dialog, gelebte Spiritualität und die verbindenden Elemente zwischen den Religionen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.
Unter dem Titel „I could have been a terrorist and antisemite“ hat am 27. April 2026 ein Vortrag mit anschließendem Gespräch mit dem Journalisten Luai Ahmed stattgefunden.
Professor Dr. Ahmad Milad Karimi legt mit „Der kleine Derwisch und die sieben Fragen des Lebens“ einen poetischen Essay vor, der grundlegende Fragen des Menschseins in einer zugleich zugänglichen und geistig dichten Sprache entfaltet. Das im Kösel-Verlag erscheinende Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die nach Orientierung, Sinn und einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Leben suchen.
Zwischen wissenschaftlichem Anspruch und öffentlicher Erwartung | 8.– 9. Mai 2026 | Johannisstraße, JO1
Die Tagung widmet sich den wachsenden Spannungsfeldern der sozialwissenschaftlichen Forschung zu Muslim*innen in Deutschland: Studien mit positiven Ergebnissen werden häufig von rechten und islamfeindlichen Akteuren diskreditiert, während Befunde mit problematischen Aspekten Kritik aus muslimischen, antirassistischen oder linken Kontexten hervorrufen. Empirische Forschung wird so leicht politisiert und instrumentalisiert, statt als nüchterner Erkenntnisgewinn wahrgenommen zu werden.
Die Tagung „Sozialwissenschaftliche Islam-Studien im Dilemma“ greift diese Herausforderungen auf und bringt Vertreter*innen aus Wissenschaft, Medien, Politik und Wissenschaftseinrichtungen zusammen, um über Verantwortung, Deutungskämpfe und den Umgang mit Forschungsergebnissen zu diskutieren. Geplant sind Fachvorträge, Erfahrungsberichte und Podiumsdiskussionen.