Jetzt Pate werden!

Fördern Sie den Botanischen Garten der Universität Münster, indem Sie Ihrer Lieblingsblume oder Ihrem Lieblingsbaum eine Patenschaft widmen. Wählen Sie aus unserer Liste eine Pflanze, die Sie an einen besonderen Ort, eine schöne Reise oder einen einzigartigen Moment in Ihrem Leben erinnert. Oder entdecken Sie ein originelles Geschenk für einen nahestehenden Menschen.

Mit einem persönlichen Schildchen an Ihrer Patenpflanze, einer Urkunde und der Einladung zum Patentag bedanken wir uns für Ihre Spende.


+++ Wir machen Weihnachtsferien +++
Bitte beachten Sie, dass unser Büro vom 20.12.2024 bis zum 05.01.2025 nicht besetzt ist. In der Zeit können die Patenschaften nicht bearbeitet werden. Ab dem 6. Januar sind wir wie gewohnt für Sie da.


Und noch ein wichtiger Hinweis:

Uns ist es sehr wichtig, dass jede Patenschaft einzigartig ist und somit jede Pflanze auch nur einen Paten erhält. Daher kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass eine Patenschaft bereits vergeben ist, wenn Sie diese bei uns online buchen. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, würden wir uns kurzfristig bei Ihnen melden und Ihnen eine gleichwertige Alternative vorschlagen.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um eine Jahrespatenschaft.

© skaufmann

Wachsblume - Kleine weiße Kraken

Hoya multiflora (Apocynaceae, Hundsgiftgewächse)

Die Wachsblume ist ein Epiphyt, der von China bis tropisch Asien vorkommt. Der Name multiflora weist darauf hin, dass sie unermüdlich das ganze Jahr über blüht. Ihre Blütenblätter sind gelb-weiß und spitz nach hinten gebogen, weshalb sie wie ein schwimmender Krake aussieht. Zudem besitzt sie eine weiße „Corona“ mit pinkfarbenen Punkten, die eine Art zusätzliche, auffällige Krone ist. Ihre wunderschönen dunkelgrünen Blätter glänzen und sind leicht gewellt, wobei im richtigen Licht ihre Blattnerven zu sehen sind. Sie gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae), die wie der Name leider andeuteten lässt auch als Hundegift verwendet wird. In China wird sie in offenen Buschlandschaften in der Provinz Guangdong angebaut und auch in den Provinzen Guangxi und Yunnan ist sie mittlerweile kultiviert.

Spendensumme: 100 Euro.

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Pfahlrohr1-1Pfahlrohr2-1
© kkuepers

Pfahlrohr - Voller Energie

Arundo donax (Poaceae, Süßgräser)

Die natürliche Herkunft der Pflanze ist umstritten: diskutiert werden Ostasien, Indien oder der Mittelmeerraum. Im Garten wird das Süßgras gerne als Sichtschutzhecke verwendet. Die Pflanze neigt nicht so stark zum Wuchern wie viele Bambusarten und stellt daher eine attraktive Alternative dar. In Kalifornien und Mexiko hat sich das Pfahlrohr leider als invasive Art ausgebreitet und verdrängt dort heimische Vegetation und dadurch Vogelarten. Es gibt aber auch gute Aussichten: Aufgrund der anspruchslosen und schnellwüchsigen Eigenschaften wird die Verwendung als Energiepflanze in Betracht gezogen. Italienische Studien weisen auf einen besonders ergiebigen Ertrag hin.

Spendensumme: 100 Euro.

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© skaufmann

Ameisenpflanze

Hydnophytum moseleyanum (Rubiaceae, Rötegewächse)

Dieser südostasiatische Epiphyt ist ein sogenannter Caudex-Unterstrauch, d.h. die Pflanze besitzt einen verdickten, birnenförmigen Stamm, der als Wasserspeicher dient. Sie kommt von den Philippinen bis Papusaisa vor und wächst v.a. in den feuchten Lebensräumen auf Bäumen. Als Epiphyt ist sie auf regelmäßige Zufuhr von Nährstoffen und Regen angewiesen. Dabei erhält sie ihre Nährstoffe mit Hilfe von kleinen Helfen, den Ameisen, die in den zahlreichen Kammern des verdickten Stammes leben. Einige dieser Kammern können aktiv Nährstoffe aufnehmen und werden von den Ameisen regelmäßig befüllt. Ihre Blüten sind klein und weiß und können quasi das ganze Jahr über bestaunt werden. Bei Reife bilden die Blüten orangefarbene Früchte, die einige Zeit am Strauch hängen bleiben. Die Blätter haben eine gelbgrünliche Farbe und fühlen sich ledrig an.

Spendensumme: 100 Euro.


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Herzblattwurz1-1Herzblattwurz2-1
© wwu_Katharina Kuepers

Herzblattwurz - Ein Farbspiel im Schatten

Saruma henryi (Aristolochiaceae, Osterluzeigewächse)

Mit den leuchtend schwefelgelben Blüten und den Grünbraunen bis blauvioletten Blättern kommen die Farben der Pflanze im Frühjahr durch die Komplementär-Kontraste besonders zur Geltung. Die Wildstaude blüht ab Mitte April und überzeugt mit einem ausgesprochen hohen und lang anhaltenden Zierwert. Der deutsche Name verweist auf die herzförmigen Blätter, die der Pflanze einen besonderen Schmuck verleihen. Ausdrucksstark, aber unaufdringlich bereichert sie lichte Schattenstellen am Gehölzrand.

Spendensumme: 50 Euro.

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Felsenfingerkraut 1-1Felsenfingerkraut 2-1
© Uni MS/Anja Najda

Felsenfingerkraut - mit der Erdbeere verwandt

Drymocallis rupestris (Rosaceae, Rosengewächse)
Auf die Verwandtschaft mit der Erdbeere weisen die ähnlichen Blüten hin, die bei anderen Fingerkräutern allerdings meist gelb sind. Die gefährdete, im südlichen Deutschland vorkommende Art wächst entgegen ihres Namens nicht auf Felsen, sondern bevorzugt steinige, kalkarme Lehmböden; z. B. an Waldrändern.

Spendensumme: 50 Euro.

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Koreatanne 1-1Koreatanne 2-1
© Uni MS/Anja Najda

Korea-Tanne – klein aber oho!

Abies koreana 'Molli' (Kieferngewächse, Pinaceae)
Die ursprüngliche Korea-Tanne ist ein immergrüner, langsam wachsender Baum, der im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von ca. 10 Metern erreicht. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet sind die Bergwälder von Korea. Die Art wurde 1913 erstmalig nach Europa eingeführt und besticht inzwischen durch eine Vielzahl an Kulturformen. Durch ihren kompakten Wuchs und die attraktiven Nadeln ist sie eine beliebte Pflanze in Gärten und Parks. Hier im Botanischen Garten wurde die Korea-Tanne 2009 gepflanzt. Die Sorte 'Molli' ist eine Zwergform der Korea-Tanne, die eine Größe von 2,5 Metern nicht übersteigt.

Spendensumme: 100 Euro.

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© jstenner

Baumaralie – Markante Wuchsform

Kalopanax septemlobus (Araliaceae, Araliengewächse)

Der Laubbaum gedeiht natürlicherweise im Osten Chinas und Russlands, sowie in Japan und Korea. Besonders markant ist seine Wuchsform: Der Baum bildet nur gering verzweigte, aber dafür umso dickere, mit Stacheln besetzte Äste. Sein botanischer Name gibt Aufschluss über weitere Besonderheiten: Der Gattungsname „Kalopanax“, griechisch für „schönes Heilmittel“, verweist auf die medizinische Bedeutung, insbesondere der Blätter und Wurzeln in der asiatischen Heilkunde. Der zweite Teil „septemlobus“ (lat. sieben Lappen) beschreibt die Laubblätter, deren Form auf den ersten Blick Ahornblättern ähnelt, aber durch eine siebenfache Lappung gekennzeichnet ist.

Spendensumme: 300 Euro.

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Wein Raute1 1
© jstenner

Weidenblättrige Zwergmispel

Cotoneaster salicifolius (Rosaceae, Rosengewächse)

Obwohl der deutsche Trivialname dies nahelegt, gehört die Weidenblättrige Zwergmispel nicht zur Gattung der Mispeln, wohl aber zur Familie der Rosengewächse. Ursprünglich in den Gebirgsregionen Chinas beheimatet, wird der immergrüne Strauch heute gern in heimischen Gärten und Parks als Zierpflanze kultiviert. An seinen bogig überhängenden Zweigen trägt er im Juni in Schirmrispen angeordnete, weiße Blüten, die sich bei Bienen und Insekten großer Beliebtheit erfreuen. Ab Oktober reifen die scharlachroten Früchte heran, die Vögeln als Nahrung dienen. Ein „Zwerg“ ist die Cotoneaster salicifolius im Botanischen Garten längst nicht mehr: Fast 70 Jahre alt ist das Gehölz, dass mit seinen ausladenden Ästen vor den Gewächshäusern einen Bogen über den Hauptweg bildet.

Spendensumme: 300 Euro.

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Douglasie 1-1Douglasie 2-1
© Uni MS/Botanischer Garten

Douglasie – ein Duft, der an Orangen erinnert

Pseudotsuga menziesii (Pinaceae, Kieferngewächse)
Ursprünglich aus küstennahen Gebieten Nordamerikas stammend, findet man diesen schnell wachsenden Baum aufgrund seiner attraktiven Holzeigenschaften inzwischen in ganz Europa. 1827 wurde er von dem schottischen Botaniker David Douglas nach Europa gebracht und verdankt ihm seinen Namen. An ihrem Naturstandort kann die Douglasie eine Größe von bis zu 100 Metern und ein stattliches Alter von ca. 600 Jahren erreichen. Jüngere Exemplare besitzen eine glatte, grün-graue Rinde mit zahlreichen Harzbeulen. Mit dem Alter wird die Rinde dunkel- bis schwarzbraun und bekommt eine grobe, rissige Struktur. Sehr charakteristisch ist der angenehm fruchtige Geruch ihres Harzes, der an Orangen erinnert.

Spendensumme: 500 Euro.

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Sumpfzypresse1-1Sumpfzypresse2-1
© Uni MS/Botanischer Garten

Echte Sumpfzypresse - ein Zuhause für Bienen

Taxodium distichum (Cupressaceae, Zypressengewächse)
Am großen Teich im Botanischen Garten stehen zwei Exemplare der Echten Sumpfzypresse. Im Uferbereich kann man eine botanische Besonderheit entdecken: Aus dem Wasser ragen knubbelige Wurzelstrukturen heraus – sogenannte Atemknie. Diese Strukturen sind typisch bei einigen Sumpf- und Ufergehölzen. Durchsetzt mit einem schwammigen Gewebe, dem Aerenchym, ermöglichen sie die Sauerstoffversorgung der Wurzeln. In der nordamerikanischen Heimat der Echten Sumpfzypresse wurden die typischen Wurzelknie von den Ureinwohnern als Bienenkörbe genutzt.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Echte Sumpfzypresse 'Peve Minaret'Echte Sumpfzypresse 'Peve Minaret'
© Uni MS/Emilia May

Echte Sumpfzypresse 'Peve Minaret' – Eine Zwergform

Taxodium distichum 'Peve Minaret' (Cupressaceae, Zypressengewächse)
Die Echte Sumpfzypresse ist eine Zeitzeugin aus der Tertiärflora vor 26 Millionen Jahren und wichtiger Bestandteil von damaligen Braunkohlewäldern. Während am Ufer unseres Teiches zwei große Exemplare dieser uralten Pflanzenart stehen, wird im Gartenbereich der Pflanzensystematik eine Zwergform gezeigt: Die Sorte 'Peve Minaret' wird nur etwa 3 Meter hoch und eignet sich somit auch für kleinere Gärten.

Spendensumme: 200 Euro.

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Parrotiapersica1 1Parrotiapersica2 1
© Uni MS/ Botanischer Garten

Eisenholzbaum

Parrotia persica (Zaubernussgewächse, Hamamelidaceae)
Der Eisenholzbaum wurde 1902 im Botanischen Garten gepflanzt. Nach Europa eingeführt wurde er im Jahr 1846. Der Gattungsname Parrotia leitet sich von dem Namen des Arztes und Botanikers Friedrich W. Parrot ab, zu dessen Ehren er benannt worden ist. Der Artname persica bezieht sich auf seine ursprüngliche Heimat im heutigen Iran. Die roten Blüten des Eisenholzbaums zeigen sich von Februar bis März.

Spendensumme: 500 Euro.

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Ess-BananeEss-Banane
© kkuepers

Ess-Banane - die Paradiesfeige

Musa X paradisiaca L. (Musaceae, Bananengewächse)

Sowohl in Deutschland als auch im weltweiten Durchschnitt ist die Banane die am häufigsten verzehrte Frucht. Fast eine Milliarde Tonnen Bananen werden jedes Jahr geerntet – die meisten davon sind genetisch identisch: Denn die vom Menschen gezüchtete Essbanane ist triploid, das heißt sie besitzt drei Chromosomensätze und bildet keine befruchtungsfähigen Samen. Stattdessen wird die Bananenstaude vegetativ über ihre Rhizome vermehrt. Wenngleich diese Anbauweise zu gesteigerter Effizienz und hohen Erträgen geführt hat, wird der Verlust der genetischen Vielfalt von Expert*innen kritisiert, unter anderem weil die Pflanze so deutlich anfälliger für Krankheiten und Schädlinge wird. Da die Banane ein feuchtwarmes Klima zum Wachsen benötigt, muss sie in unseren Breiten geschützt überwintern.

Spendensumme: 200 Euro.

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Castanea1 1Castanea2 1
© Uni MS/ Botanischer Garten

Esskastanie

Castanea sativa (Buchengewächse, Fagaceae)
Die Esskastanie oder Edelkastanie wurde 1930 im Botanischen Garten gepflanzt. Die Edelkastanie stammt ursprünglich aus Mittel- und Westeuropa und zählt mit zu den ältesten Kulturpflanzen. Sie können in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet ein Alter von knapp 2000 Jahren erreichen. Die Früchte der Esskastanie galten bis zum 19. Jahrhundert als Hauptnahrungsmittel in den Bergregionen Südeuropas. Heute werden die Früchte als Delikatesse gehandelt und sind insbesondere auf Weihnachtsmärkten als gebackene Maronen sehr beliebt. Ebenso war die Esskastanie Baum des Jahres 2018.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Goldregen 1-1Goldregen 2-1
© Uni MS/Botanischer Garten

Gemeiner Goldregen – Blütenpracht von April bis Juni

Laburnum anagyroides (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)

Dieser sommergrüne Strauch zeigt seine Blütenpracht in gelben, hängenden Trauben von April bis Juni und ist als Zierstrauch beliebt. Alle Teile der Pflanze, besonders aber die Samen, enthalten das stark giftige Cytisin, das wegen seiner nikotinartigen Effekte auch zur Raucherentwöhnung benutzt wird. Von einer Selbstmedikation ist aufgrund der Giftigkeit dringend abzuraten.

Spendensumme: 200 Euro.

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Impatiens Auricoma1 1Impatiens Auricoma2 1
© Uni MS/ Botanischer Garten

Goldlieschen – ein Inselendemit

Impatiens auricoma (Balsaminaceae, Balsaminengewächse)

Diese Art ist ein Verwandter des heimischen Springkrauts. Sie ist eine krautige, einjährige Pflanze, die 15 bis 45 cm groß werden kann. Das Goldieschen ist ein Endemit und wächst auf den Komoren – einer ostafrikanischen Inselgruppe nahe Madagaskars. Als Endemiten werden Organismen bezeichnet, die im Gegensatz zu Kosmopoliten eine sehr kleine geographische Ausdehnung haben. Heute wird die Art weltweit als Zierpflanze gehandelt. Die Blätter sind länglich, spitz zulaufend und gezähnt. Seinen Namen trägt das Goldlieschen aufgrund der leuchtend intensiven gelb-orangenen Färbung der Kronblätter.

Spendensumme: 50 Euro.

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Japanische HainbucheJapanische Hainbuche
© Uni MS/Emilia May

Japanische Hainbuche

Carpinus turczaninowii (Betulaceae, Birkengewächs)
Die Japanische Hainbuche stammt, wie ihr Name schon verrät, ursprünglich aus dem Osten Asiens. Die subtropischen Bergwälder von China, Korea und Japan sind ihre natürliche Umgebung. Trotz der schönen Herbstfärbung und der großen Widerstandsfähigkeit ist der kleine Baum in Europa noch relativ unbekannt. Man findet ihn nur in wenigen Gärten. Ein echter Geheimtipp!

Spendensumme: 200 Euro.

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Japschnurbaum1-1Japschnurbaum2-1
© Uni MS/Botanischer Garten

Japanischer Schnurbaum – Hoffnungsträger für die Klimaanpassung

Styphnolobium japonicum (Fabaceae, Hülsenfrüchtler)

Bereits 1840 wurde dieser majestätische Laubbaum, der natürlicherweise in den Trockenwäldern Koreas und Chinas wächst, im Botanischen Garten gepflanzt. Er wächst außerordentlich schnell und kann 15 bis 25 Meter hoch werden. Sein Name verweist auf die eingeschnürten Früchte, die an Perlenketten erinnern und sich im Herbst aus den cremeweiß bis gelblichen, als Rispen angeordneten Blüten entwickeln. Der Japanische Schnurbaum ist sehr hitzetolerant und verträgt städtische Bedingungen wie Luftverschmutzung und verdichtete Böden gut, was ihm zu einem Hoffnungsträger für die Anpassung an die Klimakrise macht.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Kaukasfluegelnuss1-1Kaukasfluegelnuss2-1
© Uni MS/Botanischer Garten

Kaukasische Flügelnuss

Pterocarya fraxinifolia (Juglandaceae, Walnussgewächse)

Die Kaukasische Flügelnuss ist ein schnellwachsender Baum mit ausladender Krone, der seinen Namen seinen hängenden Fruchtständen zu verdanken hat: Diese bestehen aus zahlreichen kleinen Nüsschen mit flügelartigen Anhängseln, die als Kätzchen bis zu 15 Zentimeter am Baum herabhängen. Natürlicherweise gedeiht der Baum im Norden des Iran und in den Bergwäldern des Kaukasus, doch wird er bereits seit über 150 Jahren auch anderswo zu forstwirtschaftlichen Zwecken oder in Parks angebaut. Hier zieht er insbesondere im Herbst mit seiner goldgelben Färbung Blicke auf sich.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Wein Raute1 1
© jstenner

Kletternder Losbaum – kontrastreiche Blüten

Clerodendrum thomsoniae (Lamiaceae, Lippenblütler)

Zu der heterogenen Gattung der Losbäume zählen sowohl kleine Bäume und Sträucher als auch Lianen. Eine Besonderheit des Kletternden Losbaums, der ursprünglich in den westafrikanischen, tropischen Regenwäldern beheimatet ist, sind nicht nur die biegsamen Triebe, mit denen die Pflanze an anderen Bäumen oder Rankhilfen emporrankt, sondern insbesondere die kontrastreichen Blüten. Die tiefroten Kronblätter sitzen auf ballonartigen, weißen Kelchblättern auf und bilden eine Art Röhre, aus der die Staubblätter weit hinausragen. Die auffälligen Blüten machen den Losbaum gleichermaßen als Zierpflanze in Wintergärten als auch bei Schmetterlingen beliebt. 

Spendensumme: 100 Euro.

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Kolchischer Ahorn 1-1Kolchischer Ahorn 2-1
© Uni MS/Botanischer Garten

Kolchischer Ahorn – leuchtet im Herbst goldgelb

Acer cappadocium (Sapindaceae, Seifenbaumgewächse)

Die enge Verwandtschaft dieses Ahorns mit dem bei uns heimischen Spitzblättrigen Ahorn ist nicht zu übersehen: Nicht nur die goldgelbe Herbstfärbung haben die beiden Ahorn-Arten gemeinsam, auch die handförmig gelappten Blätter ähneln sich. Ein genauerer Blick zeigt jedoch, dass die Blattlappen des Kolchischen Ahorns stumpfer zulaufen und die Blattoberfläche dunkelgrün glänzt. Ursprünglich vom Mittelmeerraum bis nach China verbreitet, wird der Kolchische Ahorn heute gerne als pflegeleichter Zierbaum in Parks kultiviert. Oft bildet er zahlreiche Wurzelausläufer aus, sodass er an Waldrändern oder brachliegenden Flächen als Pionierpflanze den Weg für die Ausbreitung weiterer Pflanzenarten ebnet.

Spendensumme: 500 Euro.

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Wein Raute1 1
© jstenner

Kreuzblume – Blüten ohne Ende

Polygala myrtifolia (Polygalaceae, Kreuzblumengewächse) 

Ursprünglich aus Südafrika stammend, zeichnet sich die Kreuzblume durch ihre dichten, myrtenähnlichen Blätter und auffälligen, violett-rosa Blüten aus, die sich das ganze Jahr über neu entwickeln können. Die Blüten haben eine charakteristische Form mit zwei oberen Kronblättern, die einem Schmetterling ähneln, und werden oft von Insekten besucht. Die Pflanze bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und ist in mediterranen Gärten oder als Kübelpflanze beliebt.

Spendensumme: 100 Euro.

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© Uni MS/Botanischer Garten

Küstenmammutbaum - der Größte im Garten

Sequoia sempervirens (Cupressaceae, Zypressengewächse)
Der Küstenmammutbaum gedeiht natürlicherweise in den gemäßigten Regenwäldern an der Pazifikküste Nordamerikas, wo die Temperaturstabilität und hohe Feuchtigkeit für optimale Wachstumsbedingungen sorgen. Der Baum, der zu den Zypressengewächsen zählt, ist ein echter Rekordhalter im Pflanzenreich: Er erreicht nicht nur bemerkenswerte Höhen von bis zu 115 Metern, sondern wächst zudem besonders schnell und kann über 1.000 Jahre alt werden. Seine Widerstandsfähigkeit verdankt der Küstenmammutbaum insbesondere seinem Holz, dem Fäulnis und Insektenbefall wenig anhaben kann. Seine bis zu 30 cm dicken Rinde, die durch einen geringen Harz-Gehalt gekennzeichnet ist, kann mitunter Waldbränden Stand halten. Auch wenn der Küstenmammutbaum im Botanischen Garten erst wenige Jahre alt ist, gehört er doch heute schon zu den höchsten Bäumen im Garten.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Scheinzypresse1 1Scheinzypresse2 1
© BG Münster

Lawsons Scheinzypresse

Chamaecyparis lawsoniana (Zypressengewächse, Cupressaceae)
Diese Art stammt ursprünglich aus Nordamerika. Dort kann sie eine Höhe von 60 Meter erreichen. Benannt wurde sie nach dem Botaniker Peter Lawson. Es handelt sich um einen immergrünen Baum mit charakteristisch pyramidenförmigen Wuchs und einer überhängenden Spitze. Seine dichten Verzweigungen sind mit dunkel- bis blaugrünen Blattschuppen bedeckt und stehen damit sehr in Kontrast zu der rotbraunen Farbe seiner Borke. Von März bis Mai zeigen sich an den Spitzen seiner Triebe die kleinen, rötlichen männlichen und die bläulichen weiblichen Blütenzapfen. Seine zapfenförmigen Früchte sind relativ hart und besitzen eine dunkelbraune Farbe.

Spendensumme: 300 Euro.

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Wein Raute1 1Hängende Libanon-Zeder
© jstenner

Hängende Libanon-Zeder

Cedrus libani 'Pendula'  (Kieferngewächse, Pinaceae)

Die Libanon-Zeder ist auf der Flagge des Libanons abgebildet und zeigt die tiefe Verbundenheit dieser Region mit dem Baum. Die Variation 'Pendula' oder auch Hängende Libanon-Zeder ist eine Sonderform, die schon seit der Antike als beliebtes Schmuck- und Nutzholz gepflanzt wird. Auch im Westen Europas wird das Gehölz gerne als Zierbaum in Gärten und Parks gepflanzt. Die Pflanze fungiert aber potenziell auch als Gastbaum in der Forstwirtschaft. Sie kommt gut mit Hitze und Trockenheit zurecht. In Kombination mit ihrem geraden Wuchs, ihren physikalischen Eigenschaften und ihrer geringen Invasivität stellt sie eine mögliche Alternative zur Fichte als Nutzholz da. Im süddeutschen Raum wurde in den letzten Jahren mit Probebepflanzungen begonnen.

Spendensumme: 200 Euro.

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Milchorangenbaum - über Tiere in die Welt gebracht

Maclura pomifera (Moraceae, Maulbeergewächse)
Den Namen erhielt der Milchorangenbaum durch seine Früchte: Die weiblichen Individuen bilden sogenannte Steinfruchtverbände aus, die eine Größe von kleinen Melonen erreichen können. Diese enthalten einen bitteren Milchsaft und duften nach Orange. Die Ausbreitung des Baumvorkommens wird vermutlich vor der letzten Eiszeit stattgefunden haben, indem größere Säugetiere, wie das
Präriemammut oder das Riesenfaultier, die Samen verbreiteten.

Spendensumme: 200 Euro.

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Wein Raute1 1Wein Raute2 1
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Patschuli – ein intensiver Duft

Pogostemon heyneanus (Lamiaceae, Lippenblütler)

Wie der Name des Javanischen Patschuli vermuten lässt, gedeiht die Pflanze aus der Familie der Lippenblütler natürlicherweise auf Java – das Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich aber über Indonesien hinaus bis nach Sri Lanka und Indien. Patschuli ist für das gleichnamige ätherische Öl bekannt, das aus den getrockneten Blättern und Blüten gewonnen wird und nachweislich antimikrobiell, antioxidativ und entzündungshemmend wirkt. Außerdem wird den würzig-süßlich riechenden Aromastoffen eine stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt.   

Spendensumme: 50 Euro.

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Phototoxisches Beet1 1Phototoxisches Beet2 1
© Uni MS/Botanischer Garten

Phototoxisches Beet - nur gucken, nicht anfassen!

Phototoxische Substanzen, also Substanzen, die erst in Verbindung mit (Sonnen-)Licht auf der Haut ihre toxische Wirkung entfalten, kommen auch bei heimischen Pflanzen vor. Viele Doldenblütengewächse, darunter z. B. der Wiesenkerbel, haben eine leichte phototoxische Wirkung. In diesem Beet sind aber auch weit gefährlichere Vertreter zu finden, deshalb: Nur gucken, nicht anfassen!

Spendensumme: 200 Euro.

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Radbaum 1-1Radbaum 2-1
© jstenner

Radbaum

Trochodendron aralioides (Radbaumgewächse, Trochodendraceae)

Der Radbaum ist nur in Taiwan, Japan und auf den Ryūkyū-Inseln beheimatet. An seinem Naturstandort ist er in immergrünen Wäldern, Steppen und Trockenwäldern bis 2700 Meter Höhe zu finden.Seit 1982 gibt es den Radbaum im Botanischen Garten Münster. Die Gattung Trochodendron beinhaltet nur die Art T. aralioides, weswegen sie als monotypische Gattung bezeichnet wird. Der Gattungsname leitet sich aus dem Griechischen von "trochos" für Rad und "dendron" für Baum ab. "Trochos" verweist dabei auf die ringförmig angeordneten Staubblätter der Blüte.

Spendensumme: 300 Euro.

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Riesenmammutbaum 1-1Riesenmammutbaum 2-1
© Uni MS/Botanischer Garten

Riesenmammutbaum – was für eine Erscheinung

Sequoiadendron giganteum (Cupressaceae, Zypressengewächse)
Die Mammutbäume machen ihrem Namen alle Ehre und gehören zu den größten Gehölzen der Welt. Spuren dieser urzeitlichen Bäume lassen sich bis in die Kreidezeit vor 125 Millionen Jahren zurückverfolgen. Mit einem Stammdurchmesser von etwa 2,5 Metern ist der Mammutbaum hier im Botanischen Garten zwar bereits imposant – gehört innerhalb seiner Art jedoch noch zu den schlanken Exemplaren. In ihrer Heimat, der Sierra Nevada in Kalifornien, sorgen diese Bäume mit Stammdurchmessern von bis zu zwölf Metern immer wieder für staunende Blicke.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Wein Raute1 1Stechender Mäusedorn
© jstenner

Stechender Mäusedorn – fördert die Durchblutung

Ruscus aculeatus (Spargelgewächse, Asparagaceae) 

Seit der Antike ist der Stechende Mäusedorn als Nahrungs- und Heilmittel bekannt. Mit seinen stechenden Zweigen wurden Getreidelager und Vorräte geschützt, worauf bis heute sein Name verweist. Warum Blüten und Beeren scheinbar auf den Blättern wachsen, erklärt sich darin, dass es sich hierbei nicht um Blätter, sondern um flächig verbreiterte Kurztriebe handelt, die sich zu einer schmalen stechenden Spitze verjüngen. Die eigentlichen Blätter sind unscheinbar klein. Die medizinische Pflanze wurde im 20. Jahrhundert wiederentdeckt und wird heute als Fertigarzneimittel gegen Wadenkrämpfe, Ödeme, Krampfadern, bei Hämorrhoiden und als harntreibender Tee verwendet.

Spendensumme: 50 Euro.

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Strauchkastanie 1-1Strauchkastanie 2-1
© Uni MS/Botanischer Garten

Strauchkastanie – die kleine Schwester der Rosskastanie

Aesculus parviflora (Sapindaceae, Seifenbaumgewächse)
Diese besonders aufgrund ihrer Blätter an ihre nahe Verwandte – die Rosskastanie – erinnernde Art wächst gewöhnlich als Strauch. Auch sonst ist ihre Erscheinung zierlicher als die der „großen Schwester“; Blüten und Früchte sind kleiner, die Früchte besitzen außerdem keine Stacheln. Sie ist in Nordamerika beheimatet und gelegentlich als Zierstrauch zu finden.

Spendensumme: 50 Euro.

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Tamarinde 1-1Tamarinde 2-1
© Uni MS/Botanischer Garten

Tamarinde – beliebt in vielen Küchen der Welt

Tamarindus indica (Fabaceae, Schmetterlingsblütler)
Der Name stammt aus dem arabischen „Tamara hindi“, was indische Datteln bedeutet. So nennt man auch umgangssprachlich die essbaren Früchte des Baumes, die in Europa weniger bekannt sind. Die 5-20 cm langen braunen Hülsen finden besonders in asiatischen und südamerikanischen, sowie in der afrikanischen Küche Anklang. Die Früchte schmecken süß-säuerlich, da sie einen hohen Zuckeranteil von bis zu 50% und einen bis zu 20%igen Anteil an Weinsäure enthalten. Essbar sind außerdem auch die Blätter und Blüten. Sie sind ein guter Eisenlieferant. Außerdem enthalten sie unter anderem Magnesium, Vitamin C und Kalzium. Der Baum stammt ursprünglich aus Afrika und kann Wuchshöhen von bis zu 30 Metern erreichen. Auch interessant ist, dass die 20-40 kleinen Fliederblättchen eines Laubblattes sich zur Nacht zusammenfalten. Das nennt man „Schlafstellung“.

Spendensumme: 200 Euro.

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Tillandsia paleácea
© skaufmann

Tillandsia paleácea – Felsenpflanze der Andenländer

Tillandsia paleácea (Bromeliaceae, Bromeliengewächse)

Die in den ariden Gegenden in Bolivien, Kolumbien und Peru vorkommende Felsenpflanze gedeiht bei viel Sonnenschein und kommt in Höhenlagen von bis zu 3000 Metern vor. Aufgrund ihrer spiralig angeordneten, silbrig-grauen schuppigen Blätter wird sie paleacea genannt, was „spreuig“ bzw. mit „Schuppen bedeckt“ bedeutet. Die Blätter sind etwa 12 cm lang und wie eine Rinne geformt. Die drei kreisförmig angeordneten blau-violetten Blütenblätter bilden sich erst nach einigen Jahren aus. Außerdem besitzt sie einen verdickten Griffel, der in einer korallenförmigen Narbe endet. Die Ausbreitung der Samen erfolgt durch Flughaare an zylindrischen Kapselfrüchten, die mit dem Wind transportiert werden. Beliebt ist die Pflanze bei uns v.a. in Trockenwald- und Halbwüsten-Terrarien.

Spendensumme: 50 Euro.

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Chinrotholz 1-1Chinrotholz 2-1
© Uni MS/Botanischer Garten

Urweltmammutbaum – einer der Letzten seiner Art

Metasequoia glyptostroboides (Cupressaceae, Zypressengewächse)

Ein spektakulärer Fund: Der Urweltmammutbaum – auch Chinesisches Rotholz genannt – galt bereits als ausgestorben, als 1944 lebende Restbestände in Mittelchina entdeckt wurden. Um das Vorkommen dieses lebenden Fossils zu erhalten und zu erweitern, wurden Samen des Urweltmammutbaums sowohl innerhalb Chinas als auch an Botanische Gärten rund um den Globus verteilt. Auch hier in Münster stehen mehrere Exemplare dieses besonderen Baumes und werden seit den 1950er-Jahren gepflegt und gehegt.

Spendensumme: 1.000 Euro.

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Wein Raute1 1Mammutblatt
© Uni MS/Botanischer Garten

Mammutblatt – Gigantische Blätter

Gunnera manicata (Gunneraceae, Mammutblattgewächse)

Das Mammutblatt ist eine beeindruckende Staude, die vor allem durch ihre riesigen Blätter auffällt. Ursprünglich stammt sie aus den tropischen Regionen Südamerikas. Die Blätter mit ihrer grob strukturierten Oberfläche können innerhalb einer einzigen Vegetationsperiode Durchmesser von bis zu zwei Metern erreichen. Die Pflanze bevorzugt feuchte, schattige Standorte.
Gunnera manicata ist nicht nur wegen ihrer Größe auffällig, sondern auch aufgrund ihrer beeindruckenden Blütenstände. Diese bestehen aus zahlreichen kleinen, unauffälligen Blüten, die sich zu einem großen, konischen Blütenstand formen. Die Pflanze bildet zudem dicke, kräftige Rhizome, die ihr helfen, sich in ihrem bevorzugten feuchten Milieu zu verankern.


Spendensumme: 500 Euro.

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© jstenner

Weißdorn – Eine Pflanze fürs Herz

Crataegus monogyna (Rosengewächse, Rosaceae)

Seit Jahrtausenden werden die Blüten, Blätter und die Früchte des Weißdorns medizinisch genutzt. Seine Vorzüge werden bereits ab dem 1. Jahrhundert, unter anderem in der "De materia medica", einem umfassenden Sammelwerk aller seinerzeit bekannten Heilmittel, welches über 1500 Jahre hinweg die Grundlage der Pharmakologie bildete, erwähnt. In Nordamerika wird er als Mittel zur Förderung des Allgemeinbefindens, in Europa zunächst gegen Gicht, Durchfall und nervöse Anfälle eingesetzt. Der Zusammenhang zwischen seinen Wirkstoffen und der Herz-Kreislauf Gesundheit wird im 14. Jahrhundert erkannt. Bis heute wird die Arzneipflanze des Jahres 2019 in der Medizin zur Stärkung der Herzfunktion eingesetzt. Klinische Studien konnten positive Wirkungen auf die Kontraktionskraft des Herzens, den Blutfluss in den Herzkranzgefäßen und im Herzmuskel sowie den Sauerstoffgehalt im Herzmuskel bestätigen. Weißdorn-Extrakt wird in der aktuellen Medizin bei der Behandlung von nervösen Herz- und allgemeinen Kreislaufbeschwerden, aber auch bei beginnenden Herzinsuffizienzen angewendet.

Spendensumme: 200 Euro.


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© Uni MS/Botanischer Garten

Kaphaus - die Schönheit Südafrikas

Im Kaphaus wird ein kleiner Ausschnitt der außergewöhnlich diversen Vegetation der Kapregion Südafrikas gezeigt. Zu den Highlights dieses Hauses gehört die einzigartige Wildpelargoniensammlung, die an der WWU für Forschungszwecke angelegt wurde. Aber auch die faszinierende Welwitschia, die seltenen Pflanzen des Fynbos oder die bunt blühende Paradiesvogelblume sorgen dafür, dass Liebhaber der formen- und artenreichen Pflanzenwelt Südafrikas hier voll auf ihre Kosten kommen.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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© Uni MS/Botanischer Garten

Kalkmagerrasen - wo die Schmetterlinge wohnen

Hier kommen Sie am besten an einem sonnigen Sommertag vorbei, wenn tausende Schmetterlinge die Vielfalt der Kräuter und Stauden für sich entdecken. 1993 wurde der Kalkmagerrasen angelegt, um Ihnen eine typische Vegetation zu zeigen, die durch Beweidung und Heugewinnung entstanden ist. Kalkmagerrasen sind durch heutige Bewirtschaftungsformen stark zurückgedrängt. Aufgrund der hohen Artenvielfalt, die sich auf einem Kalkmagerrasen findet, stellt er einen schützenswerten Lebensraum dar.

Spendensumme: 3.000 Euro.

Auf der Seite www.pflanzenpate.de finden Sie eine Übersicht mit allen Pflanzen, die aktuell im Botanischen Garten Münster für eine Patenschaft verfügbar sind.
 

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© Uni MS/Botanischer Garten

Arboretum - ein Hektar mit schönstem Form- und Farbenspiel

Der Name dieser Fläche leitet sich vom lateinischen Wort arbor (= Baum) ab. Ab 1803 wurde das Arboretum angelegt, um Bäume und Sträucher zu präsentieren. Die Pflanzen wurden so miteinander kombiniert, dass ein beeindruckendes Spiel aus Formen und Farben entstand.

Spendensumme: 5.000 Euro.

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© Uni MS/Botanischer Garten

Sukkulentenhaus - Achtung: Hier kann es pieksen!

Das historische und denkmalgeschützte Sukkulentenhaus wurde 1928 errichtet. Darin werden Pflanzen mit der Fähigkeit zur Wasserspeicherung präsentiert: Kakteen aus Süd- und Mittelamerika, sukkulente Euphorbien aus Afrika, Agaven, Drachenbäume und viele mehr. Die Evolution hat dabei in verschiedenen Lebensräumen sowohl eine erstaunliche Vielfalt an Überlebensstrategie entwickelt, als auch auf unterschiedlichen Kontinenten überraschend ähnliche Anpassungen hervor gebracht. Hier im Sukkulentenhaus kann man den beeindruckenden Erfindergeist der Natur angesichts harscher Umweltbedingungen hautnah erleben. Allerdings gilt Achtung: Hier kann es pieksen!

Spendensumme: 3.000 Euro.

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© Uni MS/Botanischer Garten

Heide und Düne - besonders schützenswert

Heidegebiete sind historische Kulturlandschaften, die durch Abholzung und Beweidung entstanden sind. Das altdeutsche Wort heide (auch heyde) bedeutete ,,unbebautes Land‘‘ im Vergleich zu dem für Garten- und Landwirtschaft umgewandelten Land im Umkreis von Siedlungen. Die auf den ersten Blick häufig karg anmutenden Landschaften weisen eine charakteristische Pflanzenwelt aus kleinen Sträuchern wie z.B. Besenheide, Heidelbeere und Preiselbeere, Kräutern und vereinzeltem Baumaufwuchs auf. Die bekannteste Pflanze das ,,Heidekraut“ verwandelt einmal im Jahr, von Sommer bis Herbst die Heidelandschaft in einen lilafarbenen Teppich. Im 19. Jahrhundert bestand das heutige Stadtgebiet Münsters zu einem Drittel aus Heide. Heute gibt es nur noch kleine Gebiete, die in der Regel unter Naturschutz stehen und von dauerhaften Pflegemaßnahmen abhängig sind. Ohne diese Maßnahmen würde hier wieder Wald entstehen. Dünen(landschaften) und Heiden finden sich beide an Standorten mit nährstoffarmen Böden und viel Wind. Dünen werden dabei durch Sand, Wind und Wellen gebildet. Durch die Besiedlung von Pionierpflanzen können daraus im Laufe der Zeit Heidegebiete entstehen.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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© Uni MS/Botanischer Garten

Mittelmeer - mediterranes Leben hier in Münster

Träumen vom Mittelmeer - das können Sie seit 1999 auch im Botanischen Garten! Der gesamte Küstenstreifen von Südeuropa über Vorderasien bis nach Nordafrika wird hier durch eine mediterrane Bepflanzung dargestellt: Dabei finden Sie sowohl typische Kulturpflanzen wie den Olivenbaum, die Weinreben und Korkeichen, als auch Landschaftsformen wie die Macchie. Diverse Anpassungen an das mediterrane Klima können hier beobachtet werden: So etwa jene der Zypressen und Kiefern, deren nadelartigen Blätter die Oberfläche für die Verdunstung geringhalten oder aber die Produktion ätherischer Öle, die nicht nur als Schutz vor Fressfeinden dient, sondern zugleich die Wasserverdunstung reduzieren kann. Einige der mediterranen Arten vertragen die feuchten Winter im Münsterland nicht und verbringen die kalte Jahreszeit geschützt in der Orangerie.

Spendensumme: 3.000 Euro.

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© Uni MS/Botanischer Garten

System der Samenpflanzen - die Lehre der Abstammung

Aus der Luft betrachtet, erinnert das System der Samenpflanzen an einen Käfer. Tatsächlich verbergen sich hinter der kreativen Gestaltung aus dem Jahr 2003 neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu Abstammungslinien und Artenzahlen der einzelnen Pflanzensippen, die jeweils durch typische Vertreter repräsentiert werden.

Spendensumme: 5.000 Euro.

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