MSc Chemie, Modul: Organische Wirkstrukturen und Katalyse
Modulbeauftragter | Prof. Dr. A. Studer, Prof. Dr. F. Glorius |
Voraussetzungen | abgeschlossener BSc Studiengang, Zulassung zum Masterstudiengang Chemie |
Veranstaltungszeitraum | in der zweiten Hälfte des Sommersemesters (2. FS, 2. Block) |
Dozenten und Anprechpartner |
Vorlesung "Organische Wirkstrukturen": Prof. A. Studer Vorlesung "Katalyse": Prof. Dr. F. Glorius Modulorganisation: Dr. H. Frank |
Anmeldung |
Die Anmeldung für dieses Modul im Sommersemester erfolgt deutlich vor Semesterbeginn über die Studienkoordinatoren des Fachbereiches 12. Nach erfolgreicher Anmeldung bei den Studienkoordinatoren müssen sie sich zusätzlich zur Verbuchung der Studien- und Prüfungsleistungen zwingend über das neue Campus-Management-System (CMS) der WWU anmelden. Für die Organisation und Einteilung der Forschungspraktika ist jedoch nur die Anmeldung über die Studienkoordinatoren maßgeblich. Bei Fragen zu diesem Modul wenden Sie sich bitte an Dr. Holger Frank, OC/BC I, Raum 421, Tel. 0251/83-36505 oder per Mail. |
Termine (Vorbesprechungen, Veranstaltungsbeginn etc.) |
Modulbeginn: Montag, 03.06.2024 08:15 Uhr, Hörsaal O1: 1. Vorlesungsstunde 10.15 Uhr, Seminarraum O1: Allgemeine Sicherheitsunterweisung und Einführung zum Praktikum |
Vorlesungszeiten |
Mo-Fr 8:15 bis 9:00 Uhr, O1: Organische Wirkstrukturen (Prof. A. Studer) Mo-Fr 9:15 bis 10:00 Uhr, O1: Katalyse (Prof. F. Glorius) Achtung: Aufgrund von dienstlich bedingten Abwesenheiten der Dozenten kann es zu Verschiebungen im Vorlesungsprogramm kommen. Eine detaillierte Übersicht dazu finden Sie vor Beginn des Moduls im Learnweb-Kurs zum Modul. Die Einschreibung erfolgt rechtzeitig vor Modulbeginn durch Dr. Holger Frank. |
Praktikum |
Forschungspraktikum im Organisch-Chemischen Institut 6W-Block, 03.06.2024 - 12.07.2024 (inkl. Bericht zum Praktikum); Pfingstferien vom 18. Mai - 26. Mai 2024. Beteiligte Hochschullehrer*innen und Arbeitsgruppen im SS 2024: |
Modulabschlussprüfung | Die mündliche Abschlussprüfung erfolgt bevorzugt in der 7. und 8. Woche des Moduls (15.07.-26.07.2024). Termine dafür können mit den beteiligten Hochschullehrern, vorzugsweise den Lehrenden der Vorlesungen, schriftlich vereinbart werden. Die schriftliche Terminvereinbarung ist mindestens zwei Wochen vor dem Prüfungstermin beim Prüfungsamt Chemie einzureichen. Alle Modulleistungen müssen zur Prüfung komplett fertigestellt sein, nicht hingegen schon bei der Anmeldung. |
Links |
ACHTUNG: Auf dieser Modulkarte finden Sie nur die allgemeinen Angaben gemäß Studienordnung. |
Lehrinhalte | Im ersten Teil der Vorlesung sollen die wichtigsten Naturstoffe/Wirkstrukturen behandelt werden. Ein Schwerpunkt liegt bei der Biosynthese der bedeutendsten Naturstoffe. Der biosynthetische Ansatz, den „Mutter Natur“ mit höchster Effizienz und Eleganz verwendet, wird vergleichend mit den Ansätzen, welche die moderne Organischen Chemie nutzt, diskutiert. Oxidationsprozesse, Reduktionsprozesse und C-C-Bindungsknüpfungen werden dabei adressiert. Diese Betrachtungsweise schafft für den Studenten die Basis zum Verständnis der biomimetischen Synthese, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Im zweiten Teil des Moduls werden die Studenten Einblicke in die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Katalyse gewinnen. Katalyse, die Beschleunigung oder Steuerung chemischer Reaktionen, ist eine Schlüsseltechnologie der Gegenwart und der Zukunft, da hierdurch der schonende Umgang mit knapper werdenden Ressourcen und zudem die Synthese wertvoller, funktionaler Verbindungen (Chemie, Pharma, Materialien, Agro) ermöglicht wird. Im Teilmodul "Katalyse" soll ein Einblick in die Prinzipien und modernen Bereiche der Katalyse gegeben werden. Hierbei werden Gebiete der metallorganischen, der Organo- und Enzymkatalyse behandelt, insbesondere Themen wie Grüne Katalyse, Kreuzkupplungen, C-H-Aktivierungen, Asymmetrische Katalyse. Zudem soll auch ein kurzer Einblick in industrielle Prozesse und Sichtweisen und in den dabei besonders wichtigen Bereich der heterogenen Katalyse gegeben werden. Die Experimentellen Übungen werden in Form eines Forschungspraktikums in einem der beteiligten Arbeitsgruppen des Organisch-Chemischen Instituts erbracht. Dabei bearbeiten die Studierenden unter Anleitung erfahrener Mitarbeiter kleinere Projekte im Rahmen aktueller Forschungsthemen. Je nach Arbeitsgebiet werden folgende Methoden und Techniken angewendet: Herstellung und Nutzung reaktiver metallorganischer Reagenzien und Intermediate, Schutzgaschemie mit Schlenk-Technik, Tieftemperaturreaktionen, Druck- und Hochdruckreaktionen z.B. Hydrierungen, fortgeschrittene Trenn- und Analysemethoden wie z.B. GC, HPLC, GC/MS, GPC, sowie sichere Anwendung spektroskopischer Methoden wie NMR-Spektroskopie und Massenspektrometrie zur Strukturaufklärung. |