Willkommen am Institut für Geographie

© SoilTribes

EU Förderung für die Kompost Zone des StadtLabors

Severin Halder hat im Rahmen des Projektes Kompost Zone und als Teil des internationalen Netzwerks Soil Assembly ein europäisches Projekt zur partizipativen Bearbeitung der globalen Bodenkrise eingeworben. SoilTribes zielt darauf ab, die soil literacy zu stärken und den Schutz der Böden durch einen multidisziplinären und kooperativen Ansatz zu fördern. Es begegnet der Bodendegradation, indem es innovative Kommunikationskampagnen, kreative Aktivitäten und die Beteiligung von Bürger:innen an nachhaltigen Praktiken unterstützt. Das Projekt stellt finanzielle Unterstützung für kollaborative Initiativen bereit, die Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft zusammenbringen, und verfolgt das Ziel, Verhaltensweisen im Hinblick auf den Schutz und die Regeneration von Böden zu verändern. Die Förderung läuft über 12 Monate um eine Reihe von Veranstaltungen rund um das Thema Böden in Europa zu realisieren (u.a. in Münster und Berlin) und verbindet das StadtLabor mit Boden-Akteuren u.a. aus Frankreich, Niederlande, Slowenien und der Ukraine.

Dieser Trailer gibt einen Einblick in das Projekt: Soil Assembly - European Edition

© DFG

Tobias Breuckmann wirbt DFG-Projekt zu städtischer Wohnungslosigkeitspolitik ein

Weiterhin steigen die Zahlen Wohnungs- und Obdachloser Personen in ganz Deutschland. Wie Menschen in prekäre Wohnlagen geraten, wie staatliche und sozialarbeiterische Institutionen auf Betroffene einwirken und wie diese mit ihrer Situation umgehen, lässt sich – vor dem Hintergrund sozialstaatlicher Politik – vor allem in der Stadt erforschen. Tobias Breuckmann, Mitarbeiter in der AG Kritische Stadtgeographie, untersucht diese Fragen in den Städten Münster und Dortmund ab April 2026 in seinem dreijährigen Forschungsprojekt „Regierungsweisen und ihre Verkörperungen: Eine multiskalare Analyse von Wohnungslosigkeitspolitiken in Münster und Dortmund“. Das Projekt wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert. Für seine Multi-Scale-Analyse setzt er vor allem auf ethnographische und partizipative Methoden, um die unterschiedlichen Akteure und Betroffene selbst umfassend zu Wort kommen zu lassen.

© IfG

Diskussionsreihe der AG Kritische Stadtgeographie und des AK Kritische Geographie

B-Side, Gruppenraum 1, 18:00 - 19:30 Uhr

06.Januar 2026
„Stärker als das, was uns trennt“ – wie städtischer Raum als Grundlage für nachbarschaftliche Solidarität und die gemeinsame Produktion von Sicherheit genutzt werden kann.
Nora Keller

13. Januar 2026
Innerstädtische Freiräume zwischen Einhegung und Ermöglichung in Frankfurt aM. & Münster.
Nico Tiemeyer und Tim Toebbe (B-Side)

20. Januar 2026
Wohnen zwischen Akkumulation und Reproduktion. Eine feministische Betrachtung.
Tabea Latocha (Bauhaus-Universität Weimar) und Asta Wohnraum-Camp

27. Januar 2026
Europäische Städte und ihre postkoloniale Gegenwart.
Sibylle Bauriedl (Europa-Universität Flensburg) und Initiative zur Umbenennung des Lüderitzwegs und des Woermannwegs

03. Februar 2026
Jenseits rechter Räume: Überlegungen zur gesellschaftlichen Dimension rechter Territorialisierungen.
Autor*innenkollektiv Terra-R und Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus

v.l. Katharina Kreft, Livia Gerling, Petra Lütke, Sophia Steinbuch, Simon Dierken und Maksymilian Laczynski
© FB 14

Studierende erforschen die Bedeutung von Kiosken in urbanen Quartieren

Artikel im Newsportal des Fachbereichs 14

https://www.geographische-regionalforschung.de/jahrestagung/
© Akademie für Geographische Regionalforschung

Die Jahrestagung der Akademie für Geographische Regionalforschung
in Kooperation mit der AG Raumplanung & Nachhaltigkeit
findet am 13. / 14. November 2025 in Münster statt.

Unter dem Titel „Transformationslandschaften der Nachhaltigkeit. Zwischen Umbruch, Beharrung und territorialer Falle“ zielt die Tagung darauf ab, die Komplexität von Transformationslandschaften aus relationalen Perspektiven zu thematisieren. Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, eine verkürzte Perspektive auf städtische und regionale Transformation zu überwinden – sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Dafür möchten wir relationale konzeptionelle Zugänge der Transformation diskutieren, die Städte und Regionen nicht isoliert betrachten, sondern als Knotenpunkte in rhizomatisch vernetzten Arrangements von Akteuren, Materialitäten, Diskursen oder politischen Governance-Strukturen verstehen.

Programm der Jahrestagung (aktualisiert am 12.11.2025)

Mehr Infos finden sich hier: https://www.geographische-regionalforschung.de/jahrestagung/

© Uni Münster - Michael C. Möller

Thema Ernährung: Experten entwickeln „Food Maps“ für Schulen

Neues digitales Lernangebot der Universität Münster für die gymnasiale Oberstufe

Mit dem Projekt „FoodMaps go School“ startet an der Universität Münster ein neues Lehr-Lernangebot für Schulen. Entwickelt wurde das digitale, projektorientierte Konzept in Kooperation zwischen dem MExLab ExperiMINTe, dem Institut für Geographie (Dr. Petra Lütke, Projektleitung) und dem Institut für Didaktik (Dr. Sonja Schwarze) der Geographie der Universität Münster - die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost fördert das Projekt. In enger Zusammenarbeit mit Schulen im östlichen Münsterland entstehen sogenannte „Story Maps“ zu aktuellen Fragen rund um das Thema Ernährung. „Story Maps“ sind multimediale Lernformate, in denen wissenschaftliche Inhalte durch Texte, Bilder, Videos, Audiodateien und weiterführende Links anschaulich und interaktiv vermittelt werden.

Der vollständige Artikel im Newsportal der Uni Münster.

© Stadt Münster, IfG

Handlungsprogramm „Gesunde Stadt Münster“ beschlossen

Gesundheit gerechter gestalten: Vernetzung verschiedener (auch zivilgesellschaftlicher) Akteure der Verhältnisprävention, Community Empowerment, Verfügungsfonds und stärkere Kooperation mit der Wissenschaft als zentrale Stellschrauben einer gesunden Stadt wurden im Projekt „Gesundheit in der nachhaltigen Stadt herausgearbeitet

Am 2. Juli 2025 hat der Rat der Stadt Münster einstimmig das Handlungsprogramm „Gesunde Stadt Münster“ beschlossen. Es ist das zentrale Ergebnis des Kooperationsprojekts „Gesundheit in der nachhaltigen Stadt“ der Stadt Münster (Gesundheits- und Veterinäramt und Wissenschaftsbüro bei Münster Marketing) und der Universität Münster (AG Kritische Stadtgeographie) und gefördert von der Techniker Krankenkasse in einem partizipativen Prozess zwischen 2021 und 2025 erarbeitet hat. Ziel ist, gesundheitliche Chancengleichheit stärker in der Stadtentwicklung zu verankern und gesundheitsfördernde Strukturen vor allem auf Quartiersebene zu sichern und auszubauen.

Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass auch in Münster gesundheitliche Chancen ungleich verteilt sind. Stadtteile wie Berg Fidel, Coerde, und das Hansaviertel standen besonders im Fokus des Projektes. Gleichzeitig zeigt das Projekt: Gerade hier bestehen große Potenziale, um gesundheitliche Ungleichheit zu reduzieren.

Das beschlossene Programm formuliert 20 konkrete Maßnahmen in 15 kontextspezifischen und 5 gesamtstädtischen Handlungsfeldern. Auf der kontextspezifischen Stadtteilebene wurden unter anderem Empowerment und Teilhabe, Sport und Bewegungsförderung sowie niedrigschwellige Zugänge zu Räumen als wichtige kommunale Ansatzpunkte für gesundheitliche Chancengleichheit ausgemacht.

Handlungsprogramm, ausführlicher Projektbericht und weiterführenden Informationen

Workshop „Infrastrukturen der sorgenden Stadt“

in der B-Side vom 07.-09.11.2024


Wie sehen Städte aus, die die Bedürfnisse ihrer Bewohner*innen ins Zentrum stellen?
Welcher Arbeits- und Beziehungsweisen, Ressourcen und Strukturen bedarf es, um tragende Infrastrukturen einer sorgenden Stadt für und mit Bewohner*innen ausbilden zu können?
Der Workshop bringt städtische Initiativen und Stimmen aus der Wissenschaft zusammen, um die Bedingungen und Möglichkeiten einer „Infrastrukturierung“ der sorgenden Stadt ausloten.

© GLOSUS-Projekt
© GLOSUS-Projekt

Projekt GLOSUS

The Global Geographies of Sustainability: Local Knowledge, Everyday Practices, and non-professional Forms of Living and Housing

eine vom DAAD und CAPES geförderte Initiative und Zusammenarbeit zwischen der Fakultät für Architektur und Raumplanung der Universität São Paulo (FAU-USP) und dem Institut für Geographie der Universität Münster

Citizen-Science-Preis: Gemeinwohlbarometer für das Hansaquartier (Film, YouTube)

Prof. Dr. Samuel Mössner und Le-Lina Kettner vom Institut für Geographie, entwickeln zusammen mit dem Hansaforum Münster ein Gemeinwohlbarometer. Bereits zwischen 2019 und 2021 hatte die zivilgesellschaftliche Initiative mit Anwohnern in partizipativen Prozessen einen Quartier-Gemeinwohl-Index entwickelt. Gemeinsames Ziel von Hansaforum und der Wissenschaft ist es nun, daraus ein Gemeinwohlbarometer für das Viertel zu erstellen, das auch anderen Quartieren und zivilgesellschaftlichen Initiativen nutzbar gemacht werden soll. Die Initiatoren sehen Citizen Science als wesentlichen Bestandteil in der politischen Partizipation und in der Demokratisierung von Wissenschaft (Universitätsstiftung Münster).