In den Wirtschaftswissenschaften braucht man viele mathematische Werkzeuge. Ein für die Wirtschaftswissenschaften sehr nützliches Gebiet der Mathematik ist die lineare Algebra. Sie ist u.a. aus folgenden Gründen für die Wirtschaftswissenschaften hilfreich:
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Mit Hilfe von Vektoren und Matrizen lassen sich komplexe Situationen oder Modelle mit einer kompakten Notation beschreiben. Die Beschreibung wird dadurch einfacher und transparenter.
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Die lineare Algebra hilft bei der Lösung linearer Gleichungssysteme. Sie kommen nicht nur in den Wirtschaftswissenschaften, sondern in praktisch allen Wissenschaften vor.
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In der Ökonometrie nutzt man die Methoden der linearen Algebra für die Schätzung empirischer Modelle.
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Die lineare Algebra ist quasi das technische Getriebe der künstlichen Intelligenz, z.B. neuronale Netze.
In diesem Kurs lernen Sie die Grundlagen der linearen Algebra kennen. Die Darstellungbeschränkt sich oft auf den zweidimensionalen Fall, denn die geometrische Sichtweise auf die lineare Algebra hilft, ein intuitives Verständnis zu entwickeln. Dadurch wird es später leichter, sich auch in höherdimensionalen Räumen zurecht zu finden.
Einige Werkzeuge der linearen Algebra sind zwar nicht schwierig umzusetzen, brauchen aber viele oder sogar sehr viele Rechenschritte. Dafür lassen sich Computer ideal einsetzen. Viele Programmiersprachen haben Funktionen für die Methoden der linearen Algebra, z.B. für die Invertierung einer Matrix. In diesem Kurs lernen Sie, wie man die numerischen Berechnungen in R durchführt.
- Lehrende/r: Ruven Micheel
- Lehrende/r: Andrea Rüschenschmidt
- Lehrende/r: Mark Trede