Inhaltliche Schwerpunkte:
In der 1849 unter dem Pseudonym Anti-Climacus veröffentlichten Schrift Die Krankheit zum Tode (dänisch Sygdommen til Døden) untersucht der dänische Existenzphilosoph und Theologe Søren Kierkegaard die menschliche Existenz und das Wesen der Verzweiflung. Er argumentiert, dass die Verzweiflung eine Krankheit der Seele sei, die durch eine fehlende Beziehung zu Gott verursacht werde. Kierkegaard fordert seine Leser*innen auf, sich mit der eigenen Existenz auseinanderzusetzen und nach einer nicht-entfremdeten Beziehung zu Gott zu streben. Die Schrift ist ein Grundtext der neueren evangelischen Theologie und regt zum Nachdenken über die Bedeutung des Glaubens und der menschlichen Existenz an.
- Lehrende/r: Johanna Baumann
Semester: WiSe 2024/25